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Fachbegriffe verständlich erklärt
In dieser Rubrik haben wir Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe aufgelistet und verständlich erklärt. Sollten Sie jedoch Vorschläge für Ergänzungen hierzu haben, freuen wir uns über Ihre Information per Mail an info@multitronik.com.
 
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HISTORIE
 
Lexikon
   
A  
   
  Automatic Crossover
  U-I konstant Kennlinie
Die Regelungscharakteristik der Stromversorgung geht je nach Last automatisch von
Spannungsregelung auf Stromregelung über oder umgekehrt.
   
   
 
B ..zum Anfang
   
  Bleeder Resistor
  Entlade - Widerstand
In Filterkreisen parallel geschalteter Widerstand zur Stabilisierung der Regelung und zur Entladung der Kapazitäten nach dem Ausschalten.
   
  Brown-Out
  Kurzzeitige Netzunterbrechung
Wenn die Netznennspannung während Spitzenbelastung um10 bis15 Prozent unterschritten wird.
   
   
 
C ..zum Anfang
   
  Common Mode Noise
  Gleichtakt-Rauschen
Der Anteil des Rauschens, der bezogen auf einen gemeinsamen Punkt, in Hin- und Rückleitung gleich ist.
   
  Constant Current
  Konstant-Strom
Unabhängig vom Lastwiderstand wird immer dieselbe Stromamplitude ausgeregelt.
   
  Converter (DC/DC-Converter)
  DC-DC-Wandler
Liefert aus einer Gleichspannungsquelle beliebige Gleichspannung. Hierbei wird in einem Zwischenschritt die Gleichspannung in Wechselspannung zerhackt.
   
  Cooling
  Kühlung
Die Verlustleistungswärme der Bauelemente wird abgeführt. Man unterscheidet Wärmestrahlung, Konvektion (natürlich und forciert mit Lüfter) und Wärmeleitung zu einem externen Kühlkörper.
   
  Cross Regulation
  Querregelung
Bei Mehrfachausgängen kann die Belastung eines Ausgangs eine Spannungsänderung in anderen Ausgängen hervorrufen. Diese Änderung, bezogen auf die Nennspannung, heißt Querregelung.
   
  Crowbar
  Thyristor-Überspannungsschutz
Im Fehlerfall wird der Ausgang der Stromversorgung mit einem Thyristor elektrisch kurzgeschlossen damit keine Überspannung entsteht. In der Folge spricht der Kurzschlußschutz der Einheit an. Siehe auch Überspannungsschutz.
   
   
 
D ..zum Anfang
   
  Derating
  Leistungsrücknahme
Rücknahme der Ausgangsleistung in Abhängigkeit verschiedener Bedingungen.
   
  Differential Mode Noise
  Gegentakt-Rauschen
Der Anteil des Rauschens, der bezogen auf die Rückleitung des Ausganges gemessen wird. Dieser beinhaltet nicht den Gleichtakt-Anteil und wird meistens als eine Spannungsquelle beschrieben.
   
  Drift
 

Drift
Änderung der Ausgangsspannung über längere Zeitabschnitte.

   
   
 
E ..zum Anfang
   
  Efficiency
  Wirkungsgrad
Verhältnis von Ausgangsleistung zu Eingangsleistung. Normalerweise wird bei Vollast und Nenneingangsleistung gemessen. Bei Mehrfachspannungsgeräten ist der Wirkungsgrad abhängig von der Aufteilung der Gesamtlast auf die Ausgänge mit niedrigen und hohen Ausgangsspannungen.
   
  EMI (RFI)
  Funkstörung
Unter elektromagnetischer Störung versteht man ungewollte hochfrequente Energie. EMI kann sich über Ein- und Ausgangsleitungen leitungsgebunden oder als Störstrahlung in den Raum ausbreiten. Leitungsgebundene Störungen werden mit geeigneten Filtern in den Leitungen reduziert. Störstrahlung wird durch kluge Leiterplattenentflechtung und Verdrahtung sowie Einbau in ein Metallgehäuse reduziert.
   
  ESR (Equivalent Series Resistor)
  ESR (Ersatz-Serien-Widerstand)
Der reale Kondensator besteht aus der Reihenschaltung von idealem verlustleistungslosem Kondensator und dem Verlustwiderstand ESR. Je kleiner der ESR, desto besser ist der Kondensator und die Filterwirkung desselben. Der ESR bestimmt hauptsächlich die Restwelligkeit in Schaltnetzteilen.
   
   
 
F ..zum Anfang
   
  Fall Time
  Abfallzeit
Siehe unter "Rise Time and Fall Time"
   
  Faraday Shield
  Abschirmung
Eine Abschirmung besteht immer aus Metall. In Transformatoren wird zwischen die Wicklungen ein Kupferband gewickelt. Dadurch wird die Kapazität zwischen den Wicklungen verringert.
   
  Feedback
  Regel - Rückführung
Mit der Regelrückführung vom Ausgang zum Eingang des Regelkreises wird eine definierte Verstärkung erreicht.
   
   
 
G ..zum Anfang
   
  Ground Loop
  Masse - Schleife
Wenn zwei oder mehrere Einheiten zusammengeschaltet werden, kann es zu unterschiedlichen Regelproblemen kommen, weil auf der Masseleitung unterschiedliche Spannungsabfälle entstehen. Diese können resistiv, induktiv oder kapazitiv von einer Einheit zur anderen eingekoppelt werden. Bei Stromversorgungen sollten deshalb die Einheiten in einem einzigen Massepunkt zusammengeschaltet werden.
   
   
 
H ..zum Anfang
   
  Heat Sink
  Kühlkörper
Die Verlustleistung der Halbleiter wird absorbiert oder abgeführt und über die vergrößerte Oberfläche an die Umgebung abgegeben.
   
  Hold up Time
  Netzausfall-Überbrückungszeit
Beschreibt die Zeit, während der jede Ausgangsspannung noch voll ausgeregelt wird, nachdem die Netzspannungen gänzlich ausgefallen ist. Es wird die Zeit bei Vollast und Nennspannung spezifiziert.
   
   
 
I ..zum Anfang
   
  Inhibit
  Elektronisches Ausschalten
(TTL) Möglichkeit, die Ausgänge eines Netzteils von einer externen Stelle aus abzuschalten.
   
  Input Surge Current
  Einschalt - Stromstoß
Netz-Spitzenstrom, welcher als Ladestrom während des Einschaltvorganges in die Ladekondensatoren fließt. Er wird durch die Eingangsimpedanz begrenzt. Mit zusätzlichen Bauteilen wie NTC, Widerstand und Thyristor kann der Strom begrenzt werden.
   
  Inverter
  Wechselrichter
Liefert eine Wechselspannung aus einer Gleichspannungsquelle. Inverter können frequenz-, amplituden- oder pulsweitenmoduliert sein, um die Ausgangsspannung zu verändern.
   
  Isolation Voltage
  Isolationsspannung
Maximale Spannungen, die zwischen Teilen eines Kreises, gemessen gegen Erde, anliegen darf, z.B. bei potentialfreien Ausgängen. Ebenso die maximale Spannung zwischen Eingangs- und Ausgangskreisen.
   
   
 
J ..zum Anfang
   
   
 
K ..zum Anfang
   
   
 
L ..zum Anfang
   
  Line Regulation
  Netz - Regelung
Änderung der Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Netzspannung, wobei alle anderen Parameter konstant gehalten werden. Die Änderung wird zur Nennspannung ins Verhältnis gesetzt.
   
  Line Frequency Regulation
  Netz-Frequenz-Regelung
Änderung der Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Netzfrequenz; alle anderen Parameter sind konstant. Bei linearen und getakteten Stromversorgungen ist der Einfluß vernachlässigbar, bei magnetisch geregelten Einheiten ist der Einfluß jedoch groß.
   
  Load Regulation
  Last - Regelung
Änderung der Ausgangsspannung, wenn die Last an diesem Ausgang verändert wird.
   
  Logic Enable
  Logik Freigabe
Möglichkeit, mit einem TTL-Signal das Netzteil ein- und auszuschalten. Eine logische Eins schaltet das Gerät ein.
   
  Logic High
  Logik "1"
Eine Spannung größer als 2,3V und kleiner als 5,5V stellt logische Eins dar und ist TTL-kompatibel.
   
  Logic Inhibit
  Logik Sperre
Möglichkeit, mit einem TTL-Signal das Netzteil aus- und einzuschalten. Eine logische Eins schaltet das Gerät ab.
   
  Logic Low
  Logik "0"
Eine Spannung kleiner als 0,8V stellt eine logische Null dar.
   
   
 
M ..zum Anfang
   
  Mean Time Between Failure (MTBF)
  MTBF (Mittlere Zeit zwischen zwei Fehlern)
Ein Maß der Zuverlässigkeit. Die Durchschnittszeit zwischen Ausfällen einer Einheit während der Lebensdauer auf dem Boden der "Badewannenkurve". MTBF kann entweder beobachtet oder berechnet werden. Bei der Berechnung wird die reziproke Fehlerrate der einzelnen Komponenten aufaddiert.
   
   
 
N ..zum Anfang
   
  Noise and Ripple
  Rauschen und Welligkeiten
Siehe auch unter Ripple & Noise
   
  Nominal Output Voltage
  Nominale Ausgangsspannung
Die Spannung, für welche das Gerät spezifiziert nach oben und unten eingestellt werden.
   
   
 
O ..zum Anfang
   
  Open Frame Construction
  Offene Winkel-Konstruktion (Open Frame)
Eine Technik, die üblicherweise bei OEM-Stromversorgungen angewendet wird. Das Netzteil ist dabei nicht in ein Gehäuse eingebaut.
   
  Output Impedance
  Ausgangsimpedanz
Für jede Laständerungsgeschwindigkeit gilt Zo=UA/IA. Die Ausgangsimpedanz der meisten Netzteile steigt mit zunehmender Frequenz. (Die Impedanz einer idealen Spannungsquelle wäre bei allen Frequenzen Null). Sie wird bestimmt vom Verstärkungsfaktor, Bandbreite, inneren Widerstand sowie Kapazitäten und Induktivitäten im Ausgangskreis.
   
  Output Transient Response Time
  Ausgangs - Regelzeit Zeit, die nach einem definierten Lastsprung benötigt wird, bis die Ausgangsspannung wieder im Toleranzband ist.
   
  Overcurrent Limiting
  Überstrom - Begrenzung
Ein Schutzmechanismus, welcher den Ausgangsstrom begrenzt.
   
  Overshoot
  Überschwingen
Nach einem sehr schnellen Lastwechsel oder bei Eingangsspannungstransienten kann die Ausgangsspannung über den spezifizierten Endwert ansteigen. Die Differenz zum Nennwert wird als Überschwingen bezeichnet. In Netzteilen ist dieser Parameter vor allem beim Einschalten wichtig.
   
  Overvoltage Protection
  Überspannungsschutz
Ein Schutzmechanismus für die Last. Es wird verhindert, daß die Ausgangsspannung über einen bestimmten Wert über Nennwert ansteigt. Meistens muß zum Neustart das Netzteil kurz vom Netz getrennt werden (Selbsthalteeffekt).
   
   
 
P ..zum Anfang
   
  Parallelability
  Parallel-Schaltbarkeit
Möglichkeit, Einheiten zu verschalten, damit die Ströme der entsprechenden Ausgänge für eine einzige Last aufaddiert werden können.
   
  Pass Transistor
  Längsregel-Transistor
Leistungstransistor in linear geregelten Netzteilen. Liegt in Serie zur Last. Somit muß der gesamte Laststrom durch dieses Bauelement fließen.
   
  Peak Charging
  Spitzenwert-Aufladung
Anstieg der Kondensatorspannung auf einen Spitzenwert, der nicht dem Effektivwert der Eingangsspannung entspricht. Dies geschieht, wenn ein Kondensator mit großen überlagerten Spitzen in der Eingangsspannung geladen wird. Im Schaltregler ist deshalb immer eine Mindestlast (Entladewiderstand) erforderlich.
   
  Peak Transient Output Current
  Puls-Spitzenstrom des Ausgangs
Maximaler Pulsstrom, der kurzzeitig bei Lastsprüngen geliefert werden kann.
   
  Polarity
  Polarität
Möglichkeit eines Netzteils, bis zu einer spezifizierten Spannung positiv oder negativ gegen Erde zu arbeiten (siehe auch Isolationsspannung).
   
  Post Regulator
  Linearer Nachregler
In Schaltreglern mit Mehrfachausgängen kann mit Nachreglern die Ausgangsspannung weiter stabilisiert werden. Nachregler können entweder Festspannungsregler-IC's oder diskret aufgebaute Schaltungen sein. Mit den heute verfügbaren Low-drop-Reglern sind die Verluste relativ niedrig.
   
  Power Factor Cos - phi
  Faktor
Der Cos-phi-Faktor ist der Quotient aus Wirkleistung durch Scheinleistung.
   
  Power Fail Detect
  Netzausfall - Erkennung
Diese Option mißt die Eingangsspannung. Sinkt die Spannung zu weit ab, wird durch den zu niedrigen Pegel ein isoliertes TTL-Signal ausgegeben.
   
  Power Foldback Protection
  Rückziehende Stromkennlinie
Siehe "Short Circuit Protection"
   
  Primary Components
  Netzspannungsführende Bauteile
Alle Bauteile, die auf der Netzseite eines Transformators liegen.
   
  Pulse Loading
  Spitzenströme
Siehe "Peak Transient Output".
   
  Pulse Width Modulation
  Pulse-Breiten-Modulation
In Schaltreglern wird bei konstanter Schaltfrequenz die Einschaltzeit bzw. das Puls-Pause-Verhältnis verändert, um so Eingangsspannungen und Lastwechsel auszuregeln.
   
   
 
Q ..zum Anfang
   
   
 
R ..zum Anfang
   
  Redundant
  Redundanz
Es werden mehrere Netzteile parallel geschaltet. Beim Ausfall einer Einheit übernehmen die anderen den anteiligen Laststrom. Somit wird zu keiner Zeit die Ausgangsspannung unterbrochen.
   
  Regulator
  Regler
Der Teil einer Stromversorgung, der die Ausgangsspannung kontrolliert.
   
  Remote Sensing
  Fühlerleitungs-Betrieb
Es ist besser, die Ausgangsspannung an Werden separate Fühlerleitungen zum Regler Lastzuleitungen ausgeregelt werden.
   
  Remote Turn On
  Externe Ein-/Aus-Schaltung
Mit einem externen Schalter kann das Netzteil ein- und ausgeschaltet werden, obwohl die Netzspannung immer anliegt.
   
  Remote Voltage
  Programming Externe Spannungseinstellung
Möglichkeit, die Ausgangsspannung eines Netzteils von einer externen Stelle aus einzustellen bzw. zu verändern.
   
  Return
  Rückführung
Willkürlicher Name für die gemeinsame Masseschiene aller Ausgänge
   
  Rise Time and Fall Time
  Anstiegs- und Abfall - Zeit
In der Schaltphase eines Transistors die Zeit, die Strom und Spannung zwischen 10 und 90% des Endwertes liegen. Hier entstehen große Spitzenverlustleistungen. Besonders beim Schalten von induktiven Lasten müssen die Schaltzeiten sorgfältig reduziert werden.
   
  Ripple and Noise
  Restwelligkeit und Rauschen (Spikes)
Restwelligkeit hängt zum einen frequenzmäßig mit der Netzeingangsspannung zusammen, zum anderen mit den internen Schaltfrequenzen und ist harmonisch. Rauschen ist nicht periodisch.
   
   
 
S ..zum Anfang
   
  Short Circuit Protection
  Kurzschluß-geschützt
Überlastungsschutz, bei dem Ausgangsspannung und –strom gleichzeitig zurückgeregelt werden, wenn die Last einen definierten Wert überschreitet und einem Kurzschluß nahe kommt.
   
   
 
T ..zum Anfang
   
  Temperature, Ambient
  Umgebungstemperatur
Raumtemperatur oder Temperatur der ruhenden Luft, die das eingeschaltete Netzteil umgibt. Der Meßpunkt befindet sich etwa 0,5 Zoll seitlich des Netzteils in ruhender Luft (nicht forcierte Kühlung).
   
  Temperature Coefficient
  Temperatur-Koeffizient
Die prozentuale Änderung eines Wertes pro Grad Temperaturänderung, wobei die Last und Eingangsspannung konstant gehalten werden. Der Koeffizient wird üblicherweise für die Ausgangsspannung angegeben, die bei Raumtemperatur (+20°C) und zwei spezifizierten Extrempunkten gemessen wird.
   
  Temperature, Operating
  Betriebstemperatur - Bereich
Der Temperaturbereich, der bei eingeschaltetem Netzteil nicht überschritten werden darf.
   
  Temperature, Storage
  Lager - Temperatur
In diesem Temperaturbereich darf das Netzteil gelagert werden, ohne daß daraus eine Verminderung der Leistung resultiert.
   
  Thermal Protection
  Übertemperatur - Schutz
Falls die Kühlkörpertemperatur einen bestimmten Wert überschreitet, wird das Netzteil mit einem thermisch betätigten Schalter abgeschaltet.
   
   
 
U ..zum Anfang
   
   
 
V ..zum Anfang
   
   
 
W ..zum Anfang
   
  Warm Up Drift
  Abweichung in der Aufwärmphase
Ausgangsspannungsänderung während der Aufwärmphase, 30 Minuten nach dem Einschalten eines kalten Gerätes. Sie wird bei konstanter Umgebungstemperatur gemessen. Ursache: Die internen Bauteile können ihr thermisches Gleichgewicht erst nach einer gewissen Zeit erreichen.
   
  Warm Up Time
  Aufwärmphase
Zeit bis zum Erreichen des thermischen Gleichgewichtes, mit Diese Zeit ist üblicherweise nicht größer als 30 Minuten.
   
   
 
X ..zum Anfang
   
   
 
Y ..zum Anfang
   
   
 
Z ..zum Anfang
   
  ..zum Anfang
 
 
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